05.02.2010
Zukunft in Magenta: Strom zählen statt telefonieren
Gerade hat die Telekom einen intelligenten Stromzähler vorgestellt, weitere branchenfremde Produkte sind offenbar schon in der Pipeline. Um den Umsatzschwund bei Telefoniediensten auszugleichen, muss der Konzern neue Wege gehen.
Bonn (red) - Weg vom (reinen) Geschäft mit Telefondiensten - das hat neben anderen arrivierten Festnetzanbietern auch und insbesondere Telekom-Chef René Obermann auf dem Zettel. Der Chef des ehemaligen Monopolisten, der zu früheren Zeiten den absoluten Löwenanteil des Umsatzes mit Festnetztelefonie gemacht hat, strebt für die Zukunft einen anderen Zuschnitt als bisher im Umsatzmix an. Das geht auch mit der Vorstellung gänzlich neuer Produkte wie jüngst einem Smart-Metering-System einher.
Obermann zufolge, der seine "Strategie 2.0" zunächst vor Managern in München und dann im Intranet des Konzerns vorgestellt hatte, würden Datendienste unterschiedlichster Art auch für die Telekom immer wichtiger. Ein höherer Datenumsatz sei wesentlich, um den nach wie vor anhaltenden Umsatzschwund im Festnetz ausgleichen zu können. Konkrete Ziele will Obermann im März nennen, vermutlich im Rahmen der CeBIT. Klar ist, dass der Magenta-Konzern für die bandbreitenfressenden Datendienste auch einiges Geld in den Ausbau der Netze und der IT wird stecken müssen.
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