Prepaid Handy: Vorteile und Nachteile der günstigen Handys
Ein Prepaid Handy ist zunächst einmal nichts anderes als ein Handy, das man mit einer Prepaid Karte nutzt. Das bedeutet, man hat eine vorausbezahlte Guthabenkarte in seinem Handy, auf die man Geld auflädt, wenn sie leertelefoniert ist. Und das impliziert, dass man kein Vertragshandy hat, sich also das Handy nicht hat vom Provider subventionieren lassen - meist teurer, als sich das Handy selber zu kaufen.
Das Nokia 6030
Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter einem Prepaid Handy häufig aber auch ein Handy, das preisgünstig ist und in das man eine Handykarte nach Wahl einlegen kann, ganz egal ob Prepaid oder Postpaid (also Vertrag). Das bedeutet also nicht, dass man ein Prepaid Handy nur mit einer Prepaid Karte betreiben kann.
Problem Simlock
Manchmal ist das allerdings trotzdem so: Wenn man ein so genanntes Bundle gekauft hat, also ein Handy zusammen mit einer Prepaid Karte, kann man das Handy meist nur mit dieser Karte (oder einer Karte aus derselben Charge) verwenden. Dabei handelt es sich um den so genannten Simlock oder Netzlock.
Im Grunde genommen ist es so: Dem Handy ist es rein technisch egal, mit welcher Art Karte es betrieben wird, die Netzbetreiber sind es, dei da einen Riegel vorschieben. Nach Ablauf von zwei Jahren ist es aber auch bei Handys mit Lock egal, mit welcher Karte man telefoniert. Dann sind alle diese Sperren aufgehoben. Um ein günstiges Prepaid Handy ohne Lock zu finden, empfehlen sich Online-Suchportale - nicht die Seiten der Provider. Dort sind die Handys oft um ein Vielfaches teurer.


