Das Kamerahandy: Einfach nicht mehr wegzudenken
Das erste Kamerahandy erschien im Jahre 2001 auf dem deutschen Mobilfunkmarkt. Seither ist es nicht mehr wegzudenken. Besonders Jugendliche haben große Freunde daran, alles und jeden fotografieren und filmen zu können - durchaus auch von Nachteil. Über den Nachrichtendienst MMS oder über die Funkverbindung Bluetooth können die Dateien verschickt werden. Bei einigen Handys kann der Transfer auch über Infrarot erfolgen.
Ein Beispiel: Das Nokia 6170
Zu Beginn war das Kamerahandy mit so genannten VGA-Kameras ausgestattet. Die Qualität der Fotos war auf Grund der geringen Auflösung sehr schlecht, aber das trübte nicht die Freude der Jugend an dem neuen Spielzeug.
Das Modell Siemens S65 war das erste Kamerahandy mit einer Auflösung von 1,3 Megapixeln. Der Trend geht zu immer höheren Auflösungen. Sehr schnell war auch die Auflösung von 2 Megapixeln erreicht. Auf dem asiatischem Markt gibt es bereits ein Kamerahandy mit einer Auflösung von 7 Megapixeln. Ein solches Gerät macht eine extra Digitalkamera überflüssig.
Einige Firmen liefern zu einem Kamerahandy auch die passende Software zur Bildbearbeitung. Über eine USB- oder Bluetoothverbindung kann das Handy an den heimischen Computer angeschlossen werden. Die Fotos können dann auf den PC gezogen und bearbeitet werden.
Auch für die Videotelefonie über UMTS hat das Kamerahandy eine große Bedeutung.
Doch das Kamerahandy hat nicht nur positive Aspekte. Seit dieser Erfindung wird die illegale Aufzeichnung - beispielsweise von Kinofilmen - immer leichter, und auch Voyeure haben in Schwimmbädern und Umkleidekabinen ein leichtes Spiel.


