04.02.2010
Preise auf Webseiten sollen deutlich sichtbar werden
Die Justizministerin will erreichen, dass die Preise bei Internetangeboten stärker in den Fokus rücken. Bestellungen sollen nur noch möglich sein, wenn der Verbraucher den Preis nachweislich gesehen hat.
München (afp/red) - Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will die Rechte von Verbrauchern entscheidend verbessern. Die Justizministerin plant unter anderem Änderungen für Geschäfte im Internet. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" am Donnerstag unter Berufung auf ein fünfseitiges Eckpunkte-Papier des Ministeriums.
"Leider wird der Internethandel durch einzelne schwarze Schafe in Verruf gebracht", heißt es laut "SZ" in dem Papier. "Unseriöse Unternehmen verschleiern bewusst die Entgeltlichkeit ihrer Angebote." Leutheusser-Schnarrenberger wolle Unternehmen deshalb verpflichten, "in ihre Internetauftritte deutlich erkennbare Preisangabenfenster aufzunehmen". Eine verbindliche Bestellung soll demnach erst dann möglich sein, wenn der Verbraucher durch einen Mausklick auf das Feld bestätigt hat, dass er von dem Preis Kenntnis genommen hat.
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