29.05.2009
Facebook sperrt Profile mit ungewöhnlichen Namen
Das soziale Netzwerk Facebook traut Profilen mit ungewöhnlichen Namen nicht und sperrt diese vermeintlichen Fake-Profile. Jedoch kann es dabei passieren, dass auch ehrliche Nutzer, die wirklich einen ungewöhnlichen Namen tragen, zu Unrecht gesperrt werden.
Kalifornien (red) - Facebook sperrt bekanntermaßen vermeintliche Fake-Profile sofort, da diese meist zum Ausspionieren von Nutzern dienen. Das Sperren von solchen Profilen ist im Prinzip eine gute Sache zum Schutz der Nutzer - und um dem Netzwerk mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Jedoch geht Facebook offenbar ein wenig zu forsch an die Sache heran, wie ein Beispiel aus den USA zeigt. Dort wurde einer jungen Frau mit dem Namen Alica Istanbul Berichten zufolge der Weg zu ihrem Profil verwehrt. Istanbul ist der Mädchenname der jungen Frau mit türkischen Wurzeln, Facebook sah darin jedoch ein Fake-Profil.
Nutzer, die fälschlicherweise wegen ihres ungewöhnlichen Namens gesperrt wurden, müssen sich selbst bei dem Betreiber melden. Da Facebook weltweit nur rund 850 Mitarbeiter zählt, kann es jedoch eine Weile dauern, bis man eine Antwort erhält und das Profil wieder freigeschaltet bekommt. Des Weiteren kann es auch vorkommen, dass Facebook in speziellen Fällen der Identitätsfrage sogar die Kopie eines behördlichen Dokumentes anfordert.
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