Handytarif mit oder ohne Vertrag: Darauf sollten Sie achten
Wenn man auf dem Mobilfunksektor einen Handytarif sucht, gilt es mittlerweile zwei Vertragstypen zu unterscheiden. Zum einen sind es die klassischen Vertragstarife, die eine Grundgebühr (oder ersatzweise einen recht hohen Mindestumsatz) beinhalten und gleichzeitig hohe Minutenpreise haben, vor allem in fremde Netze - also alle anderen Handynetze außer dem eigenen. Diesen Typus hat es bis zum Auftreten der Mobilfunk-Discounter fast ausschließlich gegeben. Entweder, man schloss einen solchen Tarif ab und ließ sich dafür ein Handy subventionieren, oder aber man kaufte sich das Handy selbst und telefonierte über eine Prepaid Karte.
Der zweite Typus für Tarife mit Vertrag gibt es noch nicht allzu lange. Man kann beispielsweise über manche Discounter einen Vertrag abschließen, der keine Mindestlaufzeit hat, somit bindet man sich nicht wie sonst meistens für zwei Jahre. Das ist die eine Möglichkeit. Zum anderen gibt es auch bei den "klsssischen" Vertragstarifen mittlerweile ganz neue "Gesichter" - so beispielsweise die Zehnsation von E-Plus. Zwar muss man auch hier eine zweijährige Laufzeit in Kauf nehmen, doch die sonstigen Tarifbestandteile sind recht günstig.
Bevor man eine Unterschrift leistet, sollte man alles ganz genau durchgerechnet haben.
Es ist also nicht mehr so einfach wie noch vor ein paar Jahren, sich für oder gegen einen der zahlreichen Tarife mit Vertrag zu entscheiden. Wichtig ist, man sollte grundsätzlich das eigene Telefonverhalten genau analysieren, bevor man irgendetwas unterschreibt. Viele Tarife - ob mit Vertrag oder ohne - hören sich "von außen" richtig gut an, passen jedoch nicht zum eigenen Telefonverhalten.
Es macht also Sinn, seine Wunschtarife mal in einen Handy-Rechner zu stecken, wie ihn auch das Call-Magazin anbietet. Dann findet man schnell heraus, ob der Tarif, für den man einen Vertrag abschließen will, zu den eigenen Telefonier-Gewohnheiten passt.


