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Verbrauchertipps

Handystrahlung: Wie man Gesundheitsrisiken mindern kann

HnadyImmer wieder hört man von möglichen Gesundheitsrisiken durch Handystrahlung. Welche Gefahren tatsächlich von dem Handy ausgehen, was der SAR-Wert in diesem Zusammenhang besagt und wie man sich schützen kann – wir geben die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Linden (red) – Die Ansichten über die möglichen Gefahren durch Handystrahlung gehen weit auseinander. Während die einen vor Gesundheitsrisiken wie Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder Krebs warnen, halten andere die vom Handy ausgehende Strahlenbelastung für unschädlich. Zweifelsfrei erwiesen ist bisher weder das eine, noch das andere. Das Problem: Die Mobiltelefonie, wie wir sie heute kenn, entstand erst zu Beginn der 1990er Jahre, weshalb signifikante Langzeitstudien bisher fehlen.

Wachsam bei Handystrahlung sein

Unumstritten ist, dass Mobiltelefone einen thermischen Effekt auf den Menschen haben. Beim Telefonieren bauen Handys ein elektromagnetisches Feld auf. Ein geringer Prozentsatz der davon ausgehenden Energie wird vom Körper aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Mit anderen Worten: Wir bekommen warme Ohren. Ein Gefühl, die fast jeder von längeren Telefongesprächen auf dem Handy kennt. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Handyakku und der Wärmestau durch das ans Ohr pressen des Handys einen weitaus größeren Anteil daran nehmen.

Die Handystrahlung wird im SAR-Wert bemessen

Der beschriebene Wärmeeffekt drückt sich beim Handy im SAR-Wert aus. SAR steht für spezifische Absorptionsrate. Die Kenngröße beschreibt, wie viel elektromagnetische Strahlung der Körper bei maximaler Sendeleistung des Handys absorbiert. Je geringer der SAR-Wert, desto geringer ist die Strahlungsbelastung. Die Strahlenschutzkommission hat in Deutschland einen Grenzwert von 2,0 Watt pro Kilogramm festgesetzt.

Handy Alle Handys halten den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 2 Watt pro Kilogramm ein.(Foto/Abb.: Franz Pfluegl / Fotolia.com)

Die derzeit auf dem Markt befindlichen Handys haben Strahlungswerte von 0,2 bis 1,7 Watt pro Kilogramm und liegen damit deutlich unter dem gesetzlichen Grenzwert. Ein Drittel erfüllt davon die Kriterien des "Blauen Engel", einem Gütesiegel für besonders umweltschonende Produkte, das einen Maximalwert von 0,6 Watt pro Kilogramm empfiehlt.

Die Handystrahlung ändert sich situationsbedingt

Der SAR-Wert wird von allen Herstellern in einem europaweit standardisierten Messverfahren bei maximaler Sendeleistung des Geräts ermittelt. Im Alltag liegt der Strahlungswert aber deutlich unter dem angegeben Maximalwert, da Handys aus Stromspargründen von selbst die Sendeleistung herunterfahren. Nur bei schlechtem Empfang, beispielsweise im Auto oder in Zügen, erhöhen die Mobiltelefone ihre Sendeleistung. Prägnanter zur Beurteilung der Handystrahlung wäre die Angabe von effektiver Sendeleistung und Abstrahlverhalten, hierfür gibt es aber noch kein standardisiertes Messverfahren.

Lesen Sie weiter: Wie man sich vor Handystrahlung schützen kann

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