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Etwas teurer

25.11.2009

Praktisch: Einen Brief vom Handy aus frankieren

Mit dem so genannten Handyporto kann man die Briefmarke problemlos durch eine Codenummer ersetzen, die vom Handy aus versendet wird. Das ist allerdings teurer als das übliche Briefporto.

Düsseldorf/Eschborn (red) - Die Geburtstagskarte ist geschrieben, aber es sind keine Briefmarken mehr da? Wenn man ein Handy hat und bereit ist, mehr als das normale Porto zu bezahlen, ist das Problem gelöst. Neben Vodafone und T-Mobile wird der Service inzwischen auch von E-Plus angeboten.

Per Premium-SMS

Die Handhabung des "Handyportos" geht so: Der Kunde sendet eine SMS mit dem Wort "Brief" oder "Karte" an die Kurzwahl 22122. Alternativ kann das Porto auch per Anruf bei dieser Nummer bestellt werden. Innerhalb kurzer Zeit erhält der Absender einen automatisch generierten zwölfstelligen Code per Kurznachricht, der handschriftlich auf der Sendung notiert wird. Im Postverteilzentrum wird die Gültigkeit der Nummernabfolge in einem automatisierten Verfahren geprüft.

Was es kostet

Derzeit können Postkarten und Standardbriefe frankiert werden. Eine Registrierung des Kunden ist nicht notwendig, da die Abrechnung automatisch über die Handyrechnung erfasst und beglichen wird. Die Frankierung einer Postkarte kostet 85 Cent, für einen Standardbrief werden 95 Cent fällig. Hinzu kommen die jeweiligen Kosten für die Premium-SMS beziehungsweise für den Anruf.

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