13.05.2009
Fonic bleibt ein wichtiger Umsatzbringer für o2
Der Umsatz pro o2-Kunde ging mit Ausnahme der Datendienste zurück, die Zahl der Neukunden ist jedoch recht zufrieden stellend. Anfang Juni bekommt o2 einen neuen Chef.
München (red) - o2 Germany (www.o2-online.de) hat im ersten Quartal 2009 die Gesamtkundenzahl auf 14,7 Millionen steigern können – ein Zuwachs um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein Wachstumstreiber seien die Datendienste gewesen. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Umsatz mit Datendiensten (ohne SMS) im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent - ist jedoch immer noch, ebenso wie bei der Konkurrenz, auf einem sehr niedrigen Niveau.
Von den 14,7 Millionen Gesamtkunden im ersten Quartal hatten 7,1 Millionen Kunden Vertragstarife (plus 10 Prozent gegenüber Vorjahresquartal) und 7,4 Millionen Prepaidtarife (plus 13 Prozent). Die Zahl der o2-DSL-Kunden stieg im Jahresvergleich um 86 Prozent auf 232.000.
Durch die Kooperationen mit HanseNet, Tchibo, M-Net, Schlecker sowie weiteren Partnern wurden im ersten Quartal 115.000 Neukunden gewonnen. Die Discountmarke Fonic (www.fonic.de) steigerte die Kundenzahl im ersten Quartal um 118.000 oder 16,6 Prozent auf 828.000 Kunden.
Der durchschnittliche Monatserlös pro Mobilfunkkunde (ARPU) sank im ersten Quartal auf 15,9 Euro (minus 10,5 Prozent zum Vorjahresquartal). Als Grund für den Rückgang gibt o2 die Überführung der Bestandskunden in günstigere Tarife an. o2 investierte im ersten Quartal 184 Millionen Euro, die vor allem in den Netzausbau flossen. Bis Ende des Jahres soll dieser Ausbau abgeschlossen sein.
Der bisherige o2-Deutschlandchef Jaime Smith wechselt, wie der Konzern am Mittwoch bekannt gab, Anfang Juni zur spanischen Muttergesellschaft Telefonica. Ihm werde der Deutsch-Amerikaner Rene Schuster folgen, der in leitenden Positionen für internationale Unternehmen wie Vodafone, Compaq und Hewlett Packard tätig war, in Deutschland jedoch weithin unbekannt ist.
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