21.05.2001
Ärzte fordern Warnhinweise auf Handys
Auch Verbraucherschützer sehen in einer Kennzeichnung für Mobiltelefone einen Beitrag zu mehr Transparenz beim Handy-Kauf.
Auch Verbraucherschützer sehen in einer Kennzeichnung einen Beitrag zu mehr Transparenz beim Handy-Kauf. So sagte Andrea Mayer-Figge von der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen: "Eine Kennzeichnung an gut sichtbarer Stelle ist schon deshalb nötig, damit sich die Kunden vor dem Kauf entscheiden können, ob sie sich der Strahlenbelastung aussetzen wollen."
Nach ihrer Überzeugung sollten vor allem Kinder beim Umgang mit dem Handy vorsichtig sein. "Handys sind kein Spielzeug", sagte Mayer-Figge weiter. Kinder reagierten auf Umwelteinflüsse viel sensibler als Erwachsene. Der Gesetzgeber schreibt dem Bericht zufolge vor, dass von Handys höchstens eine Strahlenbelastung von zwei Watt je Kilogramm Körpergewicht ausgehen darf. Die Verbraucher-Zentrale hält dagegen einen Wert von maximal 0,5 Watt für akzeptabel.












