27.02.2012
Vodafone steigt aus Wettbieten um Fußballrechte aus
Beim großen Wettbieten um die Rechte für Übertragungen der Bundesliga ist ein Bieter bereits jetzt ausgestiegen. Vodafone hat sich entschlossen, den Kreis der Wettstreiter zu verlassen. Die Entscheidung soll in erster Linie wirtschaftliche Gründe haben.
Düsseldorf (dapd/red) - Der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter Vodafone (www.vodafone.de) gibt im Bieterkampf um die Übertragungsrechte für die Fußball Bundesliga auf. "Nach reiflicher Überlegung haben wir vorletzte Woche entschieden, nicht als strategische Bieter aufzutreten", sagte Deutschland-Chef Friedrich Joussen der "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht vom Samstag.
Wenn man eine dreistellige Millionensumme für das Recht auf Live-Übertragungen auf ein, zwei oder drei Millionen Kunden verteile, blieben als Ergebnis "tiefrote Zahlen", erklärte Joussen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) entscheidet voraussichtlich bis Ende April, wer von 2013 bis 2017 die Fußball-TV-Rechte erhält.
Bis dahin wird sich wohl hinsichtlich der Gebote und Preise noch einiges tun. Als Hauptkonkurrenten gelten dabei vor allem der Bezahl-Sender Sky und die Deutsche Telekom, die ebenfalls Rechte für ihr Entertain-Angebot erwerben will. Erst vergangene Woche hatte Sky den Telefon- und Kabelanbietern eine Art Partnerschaft beim Rechte-Poker angeboten.
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