01.02.2010
Telekom kann VDSL punktuell schon in 750 Städten bieten
Auf Anfrage teilte die Telekom jetzt mit, dass sie mit dem VDSL-Ausbau schon seit drei Jahren so weit ist wie es Vodafone jüngst für die Zukunft angekündigt hat. Warum das nicht offen kommuniziert wird, hat mit der besonderen Anbindung zu tun.
Bonn (red) - Ende vergangener Woche hatte Vodafone bekannt gegeben, in 750 Ortschaften selbst VDSL anbieten zu wollen. In einem ersten Schritt sollen bis Sommer rund vier Millionen Haushalte mit VDSL versorgt werden können. Nun wurde bekannt, dass auch die Telekom mit dem VDSL Ausbau schon deutlich weiter ist als vom Konzern offiziell kommuniziert.
Auf Anfrage der Redaktion teilte ein Telekom-Sprecher mit, dass der Ex-Monopolist schon seit 2007, also seit rund drei Jahren, in 750 Orten Indoor-DSLAMs für VDSL ausgerüstet haben. Diese DSLAMs befinden sich in grauen Kästen (Multifunktionsgehäusen) am Straßenrand. Ein solches Gehäuse deckt nicht wie die Vermittlungsstelle quasi flächendeckend ganze Straßenzüge ab.
Darin dürfte der Hauptgrund für die nur auf Anfrage kommunizierte VDSL-Verfügbarkeit in den immerhin 750 Orten liegen: Denn die Verfügbarkeit ist dort nur punktuell gegeben, und manche interessierte Kunden könnten enttäuscht werden. In 50 Städten ist VDSL viel breiter verfügbar - und das sind auch die Städte, die die Telekom offen als Ausbaugebiete nennt.
Für Interessenten bedeutet das, dass sie in 700 der 750 Orte nur in direkter Umgebung des Hauptverteilers/der Vermittlungsstelle VDSL bekommen können, weiter weg aber eben nicht. Die Verfügbarkeit können Kunden online prüfen (www.t-home.de). Insgesamt kann die Telekom nach eigenen Angaben derzeit 10,9 Millionen Haushalte mit VDSL versorgen.
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