22.07.2010
Ausbau des Breitbandnetzes in Ostdeutschland
Noch immer gibt es zahlreiche Orte auf dem Land und im Osten Deutschlands, in denen DSL nicht verfügbar ist. In Brandenburg und Berlin treibt DNS:NET jetzt den Breitband-Ausbau mit einem Technologiemix voran.
Berlin/Bernau (red) – Viele Haushalte und Unternehmen liegen derzeit immer noch zu weit von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt, um mit schnellem Internet versorgt werden zu können. Zahlreiche Gemeinden in Brandenburg liefern sich jedoch derzeit ein Wettrennen um schnelle Internetanbindungen und nutzen dazu die Möglichkeiten des Konjunkturprogrammes.
Allein 2009 lagen der DNS:NET Internet Service GmbH laut eigener Aussage über 500 Anfragen betroffener Gemeinden vor, die sich einen Ausbau des DSL-Netzes wünschten. Im Michendorfer Ortsteil Wilhelmshorst sind bereits im Mai DSL-Zugänge über das Schaltsystem der DNS:NET und mittels Richtfunk realisiert worden, im Juni wurde dann Groß-Schulzendorf angeschlossen.
DNS:NET setzt auf einen Technologiemix. Das Unternehmen verfügt über eigene Netze und Knotenpunkte und kooperiert mit der Telekom und nationalen Glasfaseranbietern. Außerdem wurden mehrere Richtfunktürme angemietet. Wo möglich, wird, wie in Wilhelmshorst, ein Schaltverteiler benutzt. Ist das nicht möglich, werden Signale mit sogenannten Outdoor-DSLAMs verteilt. Diese müssen über Glasfaser verbunden werden, was vergleichsweise teuer und aufwändig ist. Dennoch ist geplant, in naher Zukunft weitere Orte mit DSL zu versorgen.
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